Rugby-Jugend stößt in die Weltelite vor

Platz fünf bei den

Die U17 belegt Platz 5 bei den Olympischen Jugendspiele in Dakar
Die Heidelberger Nationalspieler, v.l.n.r.: Joschi May (TSV Handschuhsheim), Felix May (US Colomiers & TSV Handschuhsheim), Aaron Engels (SF Paris & Heidelberger Ruderklub), Raphael Moutsinga (TSV Handschuhsheim), Felix Grothe (VfR Döhren), Andre Brauner (Heidelberger Ruderklub) und Marius Gifhorn (TSV Handschuhsheim). Foto: privat

Heidelberg. (CPB) Die deutsche Siebenerrugby-Nationalmannschaft unter 17 Jahren hat bei den Olympischen Jugendspielen in der senegalesischen Hauptstadt Dakar den fünften Platz belegt und damit ihre Zugehörigkeit zur Weltklasse eindrucksvoll bestätigt. Die Schützlinge der beiden Nationaltrainer Jan Ceselka aus Heidelberg und Maximilian Pietrek aus Heusenstamm feierten in Dakar drei Siege, zwei Spiele gingen verloren.

Im ersten Vorrundenspiel gegen Kanada wäre mit ein bisschen Glück ein Sieg möglich gewesen, doch gewannen die „Ahornblätter“ mit 17:10. Das zweite Spiel gegen Gastgeber Senegal gewannen die deutlich überlegenen Deutschen mit 31:12 Punkten. Im letzten Vorrundenspiel gegen Südafrika, den Nachwuchs des Fünfzehnerrugby-Weltmeisters, war die deutsche Auswahl chancenlos und verlor mit 7:34 Punkten.

Am zweiten Turniertag wuchsen die deutschen Spieler über sich hinaus, gewannen das Halbfinale um die Plätze 5 bis 8 gegen Uganda mit 22:0 und das Spiel um Platz 5 gegen die große Rugby-Nation Japan mit 26:19. Jugend-Olympiasieger wurde Frankreich durch einen 26:19-Finalsieg über Südafrika. Die Bronzemedaille gewann Argentinien durch ein 36:6 gegen Kanada.

Unser Bild zeigt die Heidelberger Nationalspieler, v.l.n.r.: Joschi May (TSV Handschuhsheim), Felix May (US Colomiers & TSV Handschuhsheim), Aaron Engels (SF Paris & Heidelberger Ruderklub), Raphael Moutsinga (TSV Handschuhsheim), Felix Grothe (VfR Döhren), Andre Brauner (Heidelberger Ruderklub) und Marius Gifhorn (TSV Handschuhsheim). Foto: privat

Rugby-Fünfzehn meldet ihre Ambitionen an

Zum Auftakt der European Trophy ein überzeugender 54:7-Sieg in Litauen

Heidelberg. (CPB) Die deutsche Rugby-Nationalmannschaft ist sieben Monate nach dem Abstieg aus der Division eins der Europameisterschaft mit einem 54:7 (40:7)-Sieg über Litauen in die EM-Division zwei (Trophy) gestartet und erster Tabellenführer jener sechs Nationalteams, die in die Erstklassigkeit aufsteigen möchten.

Im Stadion der Rugby Academy von Siauliai sahen 600 Zuschauer am Samstag eine hoch überlegene deutsche Fünfzehn, die von Nationaltrainer Michael Poppmeier und seinen Assistenten Adriano Nicita und Jacobus Otto gut auf den Gegner eingestellt wurde, der technisch und taktisch klar unterlegen war und in der zweiten Halbzeit wenigstens kämpferisch überzeugte. In der in Siauliai gezeigten Verfassung werden die Litauer mit dem Aufstieg allerdings nichts zu tun haben, während die neu zusammengestellte deutsche Mannschaft ihre Ambitionen andeutete.

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